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Jinja - santuario shinto di San Marino
Der erste Shinto-Schrein Europas, ein Ort des Friedens und der Harmonie, an dem der Natur mit den Ritualen der japanischen Religion Ehre erwiesen wird.
Jinja ist der erste Shinto-Schrein Europas; er liegt im Ortsteil Serravalle von San Marino, umgeben von den Weinbergen des Podere Lesignano mit Blick auf einen kleinen See.
Der Schrein selbst ist nicht groß, doch der Weg dorthin ist besonders eindrucksvoll: Man steigt einen Lavasteinweg hinauf, geht unter dem Torii und dem Shimenawa (Reinigungsseil) hindurch und gelangt zum Temizuya. Vor dieser aus Bambusrohr gebauten Quelle findet das Reinigungsritual statt: Mit einer Schöpfkelle wird Wasser geschöpft, um Hände und Mund zu waschen. So gereinigt gelangt man zum Schrein.
Wissenswertes
- Der Torii ist das traditionelle Eingangstor, bestehend aus zwei waagrechten und zwei senkrechten Pfosten.
- Vor Jinja kann man dem Shinto-Ritus Ehre erweisen: zwei kurze Verbeugungen, zweimal in die Hände klatschen und sich tiefer verbeugen, bevor man innehält, um zu meditieren.
- Der Shintoismus ist keine Religion, sondern eine Form der Spiritualität, die auf der Einheit und Harmonie zwischen Mensch und Natur beruht.
- San Marino Jinja ist zugleich ein Denkmal zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens, das Japan am 11. März 2011 traf.
- Der Schrein befindet sich innerhalb des Podere Lesignano, das über einen Saal mit Bar und Küche verfügt. Dort können sowohl Shinto-Feiern (Hochzeiten, Taufen) als auch andere Veranstaltungen organisiert werden.
Bildnachweis - sanmarinojinja.com
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