
Essen in der Romagna: Küche, Weine und kulinarische Routen
Berühmt, schmackhaft, reich an Tradition: bei Tisch ist die Romagna die Gewissheit, gut zu essen und gut zu trinken, in der Vorstellung wie in der Erfahrung derer, die sie kennen.
Pellegrino Artusi, Verfasser von La scienza in cucina e l’arte di mangiar bene (1891), dem Grundlagenwerk der italienischen Küche, stammte aus der Romagna. Giovanni Pascoli, hier geboren und aufgewachsen, hatte eine große Leidenschaft für die gute Tafel, und in seinen Gedichten fehlen die Hinweise auf das Essen nicht: er schrieb regelrechte Rezepte in Versen, wie sein Risotto romagnolesco.
Die Menschen der Romagna haben ihre Leidenschaft für gutes Essen und guten Wein immer gezeigt, und die Küche, die daraus entsteht, ist reich an Aromen und an einer Vielfalt von Gerichten, die ein vielgestaltiges Gebiet spiegeln: das Meer, das Land, die Hügel und die Berge des Hinterlands.
Der Blaufisch der Adria und ihre Muscheln ergeben Gerichte wie die Fischsuppe, Tintenfisch alla romagnola und die gegrillte Rustida; dazu feines Fleisch wie das Schwein Mora Romagnola und seine Wurstwaren; Käse wie Squacquerone di Romagna dop, Raviggiolo und der in der Grube gereifte Fossa; Eiernudeln wie Passatelli und Cappelletti; und dann Obst, Olivenöl, das süße Salz von Cervia und doc-Weine wie der Sangiovese. Das sind nur einige der Spezialitäten, die die Romagna ihren genussfreudigen Gästen bietet.
Ein Gebiet entdeckt man auch über seine Küche, seine Weine und die Freuden der Tafel: hier finden Sie Gerichte und Zutaten, die Sie nicht versäumen sollten, kulinarische Routen und Rezepte, um zu Hause alle Aromen einer Reise durch die Romagna wiederzufinden.
Bildnachweis - Ilaria Favi
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